Margit Krause & Kirsten Bergmann

Skulptur trifft Malerei

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Ausstellung vom 1. – 21. März 2026

Skulptur trifft Malerei

Zwei Künstlerinnen des Kunstvereins „artENreich Ruhrtal e.V.“ haben sich zusammengefunden, um eine spannende Ausstellung ins Leben zu rufen.

Holz ist bekanntlich nicht magnetisch und doch zieht Holz die Bildhauerin Kirsten Bergmann magnetisch an. Es ist ihr Herzensmaterial. Schon seit frühester Jugend sammelt sie den Stoff, aus dem die Bäume sind: Ganze Stämme oder knorrige Äste, trockenes Treibholz oder nur Fragmente davon. Und sie entdeckt in jedem Stück Baumgesichter oder Skulpturen, die auch ohne menschliches Zutun bereits kleine Kunstwerke der Natur sind und die sie dann herausarbeitet. Es entstehen emotional aufgeladene Charakterköpfe, teils sorgsam und mit feinem Werkzeug modelliert, teils mit Kettensäge und grobem Beitel rüde geschnitzt.

In der Bildhauerei fand die Diplom-Pädagogin seinerzeit ihre künstlerische Bestimmung. Berufsbegleitend absolvierte Kirsten Bergmann eine Ausbildung zur Bildhauerin in Bonn. „Holz, Stein, Beton, Ton, Bronze – ich lernte dort das ganze Programm kennen“, schwärmt Bergmann. So entstand auch ihre Zuneigung zu dem anderen Werkstoff ihrer Wahl: Ton. Und auch hier entwickeln sich wieder vorwiegend Köpfe mit ausgeprägten Gefühlsdarstellungen: Trauer, Freude, Schmerz oder Wut. In spannender Harmonie und in harmonischer Gegensätzlichkeit zu den dreidimensionalen Arbeiten von Kirsten Bergmann stehen die Gemälde von Margrit Krause mit ihrer vollen Farbigkeit und positiven Energie.

Ihre Gemälde sind abstrakt bis informell und entspringen einer einzigartigen Inspirationsquelle: dem Reisen durch die Länder der Welt. So finden das besondere Licht Afrikas, die einzigartige Lebendigkeit Vietnams oder die sanften Farben Australiens und Neuseelands ihren abstrakten Widerhall in Margrit Krauses großformatigen Werken. Wenn es dann mal ein bisschen cooler sein soll, ruft sie sich die Couleurs der Isländischen Wildnis in Erinnerung. In jedem Fall aber strahlen ihre Exponate Farbintensität und positive Energie in einem ganz besonderen Maße aus.

Die studierte Kunstpādagogin gestaltet ihre Werke überwiegend in Acryl auf Leinwand. Auf eine bestimmte Richtung der Malerei, lässt sie sich dabei jedoch nicht festlegen. Dementsprechend vielseitig ist die Verwendung spezieller Werkzeuge wie Pinsel, Spachtel und Rakel oder gelegentlich auch mal der eigenen Finger. Im Ausdruck unterstützt werden ihre Motive durch den Einsatz verschiedenster Zusatzmaterialien von Strukturpaste bis Sand, von Eisenpulver und Pigment bis zu Tuschen, Aerocolor, Lackspray und Schellack.

Die Ausstellung beginnt mit der Vernissage am Sonntag, 1. März, um 11 Uhr in den Räumen der „Galerie Kö“ an der Königstraße 67 und läuft bis zum 21. März. Sie ist geöffnet jeweils samstags von 11 bis 14 Uhr sowie nach telefonischer Absprache unter 02331-4895858 oder 0177-6915230.

Text: Jürgen Theobald, Westfalenpost vom 26.02.2026

Die Ausstellung beginnt mit der Vernissage am Sonnstag, den 1. März 2026 um 11 Uhr in unseren Ausstellungsräumen in der Königstraße 67, 58300 Wetter.

Die Ausstellung ist bis Samstag, den 21.03.2026 jeweils an den Samstagen von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Aber auch außerhalb unserer Öffnungszeiten können Sie die Ausstellung in unseren Schaufenstern bewundern.

Nach telefonischer Absprache unter 0177 773 42 98 werden wir Sie persönlich in der Ausstellung begrüßen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!