Christine Marwedel und Manfred Holtkamp

Christine Marwedel und Manfred Holtkamp-title

Ausstellung vom 06. bis 29. September 2026 von Christine Marwedel und Manfred Holtkamp
Eröffnung am 6.09.2026 um 11 Uhr im Kunstverein art-EN-reich in Wetter – Königstraße 67
Öffnungszeiten: Sa 11 – 14 Uhr oder nach tel. Absprache unter 0178 3000355 oder 0177 7734298
Kunst & Kuchen im art-EN-reich: Am 20.09.2026 um 16.00 Uhr – Texte und Musik mit Gesa Bo und Fritzens Sohn

Holz und Marmor in der KÖ-Galerie

Wetter. Unter dem Titel „Skulptur“ präsentieren Christine Marwedel und Manfred Holtkamp erstmals in einer Gemeinschaftsausstellung ihre Werke in der KO-Galerie des Kunstvereins art-EN-reich in Wetter. Das teilt der Kunstverein mit.
Als Lehrerin der Naturwissenschaften begann Christine Marwedel in den 90er Jahren mit ersten gemalten Arbeiten in Acryl und Aquarellkreide. Ihr Weg zur Bildhauerei begann nach Angaben des Vereinsmit der Teilnahme an Weiterbildungen an der „Scuola di Scultura“ in Peccia. Seit 2008 arbeitet die Künstlerin bildhauerisch vor allem mit Holz und Marmor. Ihre Motivation ist demnach das plastische Formen von Ideen und die Herausforderung ihres Langmuts. Dabei gilt es für sie immer wieder, den Spannungsbogen von der Idee bis zur fertigen Skulptur aufrechtzuerhalten und der Idee so Gestalt zu geben. Das Festhalten von Augenblicken in nur langsam veränderlichem Material verknüpft für Christine Marwedel Leichtigkeit mit Kraft.
Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt die Arbeit mit Holz den Weg des Wetteraner Bildhauers und Tischlermeisters Manfred Holtkamp. Geboren 1960 im münsterländischen Warendorf, begann er dort als knapp Fünfzehnjähriger eine Tischlerausbildung und absolvierte 1986 die Meisterprüfung. Seit 1987 lebt und arbeitet er im Ruhrgebiet. In jungen Jahren arbeitete Holtkamp mit Ton, später kamen einzelne Marmorarbeiten hinzu. Nach einer persönlichen und beruflichen Krise absolvierte Manfred Holtkamp künstlerische Kurse und Workshops, bevor ein Studium der Bildhauerei bei Arnold Szymanski (1940-2022) am IBKK in Bochum folgte. Als Initialzündung für seine Hinwendung zur Kunst bezeichnet er nach Angaben des Kunstvereins einen Frankreich-Aufenthalt, bei dem er 1998 eine abgestorbene Pappel in Courdemanche mithilfe von Werkzeugen und Farben in ein Land-Art-Projekt verwandelte. Seither zeigte er seine Werke in Gruppen- und Einzelausstellungen der Region und nach der Jahrtausendwende auch mehrfach in New Yorker Galerien.
Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Sonntag, 6. September, um 11 Uhr in der KÖ-Galerie, Königstraße 67 in Wetter.
Sie läuft bis zum 27. September und ist jeden Samstag von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Die ursprünglich in der KÖ-Galerie geplante Veranstaltung „Kunst & Kuchen“ am Sonntag, 20. September, beginnt um 16 Uhr in der Tischlerei Holtkamp, Bergstraße 11. Gesa Bo und Fritzens Sohn präsentieren dort Texte und Musik.

Text: Westfalenpost vom 04. September 2026

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